Infos und News zum Buch 'Schweiz plaisir WEST 2012'

16 Miéville
 
13.10.2014 - Sektor Pilipili (S. 85), Route «Terry». Beim Einstieg ist kein Fixseil mehr vorhanden, dafür aber Bohrhaken - Schwierigkeit 2b. 2 SL ev. 5c. In der 4 SL ist im Kletterführer ein Stand eingezeichnet; dieser ist nicht vorhanden (höchstens am Baum). Es geht links am Baum vorbei direkt geradeaus in die Verschneidung (knapp 50 m!) bis zum oberen Baum. Hinter dem Baum in einer Nische ist ein Stand. Die kurze Länge danach (ca. 15 m)  ist maximal 4a.
Matthias 

Infos zu den Gebieten

19 Miroir d'Argentine
 
13.10.2014 - La Directe: der "Briefkasten" (3. SL) ist inzwischen etwas abgespeckt und deutlich die Schlüsselstelle der Tour. Auch in anderen Führern mit 5b bzw. sogar 5c bewertet. Die 5a-Risse auf der Platte lassen sich perfekt zusätzlich mit mittleren Friends (Cams 2-3) absichern. P in Solalex im Sommer 5,- SFr.
Matthias 

20 Pierre du Moëllé
 
13.10.2014 - Sektor Rochers de la Latte, Kalymnos: Die 1. SL ist definitiv keine 5b+! Mit den Henkeln maximal 5a. 2. SL eher leichter (4b/4c). In der 3. SL sind wir evtl. die "Zim" geraten, daher keine Beurteilung. Sektor Chien: nördlich des Weges sind 2 Routen (1 SL, schön, ca. 5b mit Umlenker) dazugekommen. Die Routennamen (auch im Sektor Cannelures) sind z.T. kaum noch zu lesen bzw. weg!
Matthias 

32 Baji
Korrektur Bewertung: Route «Efeu» 5c, Route «Crash» 6a

32 Trämul
 
25.9.2015 – Im Trämel wurden auf dem Band rechts oben 4 Routen saniert (6c, 6a+, 6b, 6b). Der Zugang zum Band wurde auch erneuert.

32 Rotchnubel
 
25.9.2015 - Der Rotchnubel wurde totalsaniert. Topo

34 Gastlosen
 
24.5.2016 – Vorschlag zur Anpassung der Absicherungsangaben der «Neuen Überschreitung» von Stefan Suhner:
 
- Erster Turm und Eggturm: «gut+»
- Kleiner und grosser Daumen: Alte Rostgurken belassen, hie und da unnötige Inox-Haken dazwischengebohrt. Da die Schwierigkeiten immer bei den alten Kronendübeln liegen, schlagen wir hier vor: «so..so».
- Katze und Glattewandspitze: Nur alte Rostgurken belassen mit zudem ansprechenden Hakenabständen (bitte beim allfälligen Sanieren keine zusätzlichen Haken geben!), unser vorschlag: «so..so».

34 Pfadfluh
 
Die (meisten) Kinderrouten (Sektor Einseillängen in der Mitte) sind länger als 25 m, weshalb hier 1x60 m bei der benötigten Länge des verwendeten Seil angegeben werden sollte. Die Route 13 im Graviére heisst Easy Banana

Ueli Kölliker

36 Chemifluh - Mittagfluh
Die Sandmeierrippe hat nun noch eine sanierte erste Varianten-SL (5b-Variante im Plaisir). Der erste Stand befindet sich neu ca. 5m weiter unten und etwas mehr rechts! Die alte Einstiegs-SL ist nach wie vor auch eingerichtet und endet nun am neuen gemeinsamen Stand. Ein 50m-Seil genügt.
 
15.10.2014 - Chemifluh: Momentan ist der Zustieg in den Sattel (Einstiege Chemigeist, Südgrat...) mühsam und etwas heikel. Grund: Umgestürzte Tannen im Waldstück vor dem Sattel. - André 
 

38 Büffelfels
In „Plaisir West“ wird der „Büffelfels“ am sog „Zämelöifli“ zwischen Schwarzwasser und Sense vorgestellt (S.39). Dabei wird auch um Infos über die Erstbegeher gebeten. Da kann ich dir etwas Auskunft geben. Eine erste Einrichtung in etwas grösserem Stil wurde ca. Mitte/Ende der 1960-Jahre von mir gemacht.
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits zwei Routen im rechten Bereich, wovon die eine leicht war (kleine Aufschwünge, problemlos im Alleingang) und die andere etwas links davon über eine leicht hohl tönende grosse Schwarte nach oben führte. Abgesichert waren sie mit ein paar wenigen „Rostgurken“.

Jürg Etter (nicht der Bergführer von Walenstadt, der in einem Schneebrett verunfallt ist) ein junger Dachdecker von Bern mit dem ich zu Beginn geklettert bin (und der danach mit dem Klettern aufgehört hat), hat mich auf die Möglichkeiten dort aufmerksam gemacht. Von ihm und Viktor Rüfenacht (der mich noch in Balsthal gesichert hat und dann ebenfalls mit Klettern aufgehört hat) gesichert, habe ich dann diverse Routen eingerichtet – u.a. in der Verschneidung und links davon (insgesamt ca. 5 oder 6 Routen). Da sich hier vielerorts keine Normalhaken schlagen liessen und die (ersten) damaligen Bohrhaken viel zu kurz waren um im weichen und bröckeligen Sandstein zu halten, „erfand“ ich ein neues Absicherungssystem: Ich bohrte ein Loch mit einem 6mm Kreuzmeissel und habe dann einen ca. 8mm breiten, eher flachen und spitzauslaufenden, ca. 60mm langen Cassin Ringbohrhaken mit grosser Wucht ins (etwas zu kleine) Loch geschlagen. Der Haken verklemmte sich so sehr stark im weichen Fels und rollte sich beim Aufprall auf das Bohrhakenende etwas auf wodurch fast eine Art Segmentankerwirkung entstand.

Jürg Etter (und Viktor Rüfenacht) haben mir dann geholfen auch etwas Erde und Vegetation zu entfernen, die an ein paar wenigen Orten den Fels bedeckten. Da sich auf dem relativ weichen und „sandigen“ Sandstein mit den damaligen harten Schuhen und Sohlen nicht stehen liess, haben wir mit einem Eishammer auch diverse Tritte in den weichen Fels gehackt. Dies vor allem dort, wo keine kleine Kiesel in den Sandstein „eingebacken“ waren auf denen sich (mit harten Schuhen) recht gut stehen liess.

Das „Zämelöifli“ wie es damals hiess, wurde in der Folge für eine gewisse Zeit zu einem recht beliebten kleinen Klettergebiet, geriet dann aber zunehmend in Vergessenheit.
Wir haben in diesem Gebiet auch etwas Eisklettern betrieben. Wenn es genügend kalt und niederschlagsreich war, bildeten sich etwas rechts des „Zämelöiflis“ auch Eis – allerdings war das nie senkrecht, sondern mehr stufenartig so dass sich diese kleinen „Couloirs“ in klassischem Stil mit Stufen hacken, Eischrauben und gegebenenfalls Trittleitern durchsteigen liessen.

Jahre bis Jahrzehnte später wurden die Routen des „Zämelöifli“ neu ausgerüstet und weitere Routen wurden eröffnet. Dies vor allem von Pesche Wüthrich. Ich weiss nicht, ob vor Pesche noch jemand anderes am „Zämelöifli“ aktiv war. Das fragst du am besten Pesche. Diese ist ja nicht mehr im Tessin, sondern ist wieder in Bern und wird – so viel ich vernommen habe – in Zürich die Transa-Bergsportabteilung aufbauen.

Etienne Gross
 
Markus Borer schickte uns das Originaltopo zu! Danke.

41 Steinbruch Burgfluh
 
4.2.2016 – Neuer Sektor von Felix Maurhofer und Martin Weibel beim Steinbruch Burgfluh

42 Niderhorn - Meniggrund
Meniggrund
Achtung: auf dem Grat nach dem Ausstieg vom «Thunerweg» befinden sich einige grosse, lose Blöcke! Fallende Steine schlagen direkt auf der Route ein!
 
Die Route «Wintereinsamkeit» an der Zweufaltifluh (unterhalb Meniggrunpfeiler) wurde 2012 durch Daniel Anker und Patrick Neukomm saniert. Absicherung: gut+, Abstieg: 2 x 50 m über die Route abseilen. Topo

44 Ueschenen
 
7.7.2017 – Hanspeter Trachsel, Franz Baumgartner und Brecht Wandfluh haben die «Graue Wand» saniert. Die Route kann nun ohne zusätzliches Absicherungsmaterial geklettert werden (gut+). Das Material für die Sanierung wurde durch den Verein Rebolting finanziert. Topo
 
25.7.2014 – Neuer Sommer-Klettergarten von Stephan Siegrist und Andi Mürner Topo
 
Hans Grossen und Hanspeter Trachsel haben die Route «Obelix» (6a+) von Res von Känel und Koni Hari aus dem Jahr 1980 saniert. Topo

45 Dällenboden
 
6.5.2016 – Remo Lehmann befreite das Projekt links von der «Welle» (Nr. 4 im Kletterführer «Interlaken vertical»). «Jump and Run», 7b+ ist das Resultat! 

45 Neuhaus
 
16.5.2017 – Im Neuhaus brüten in den Löchern der Route «Grittibänz» zurzeit Vögel. Bitte verzichtet bis 1. Juni auf das Klettern der Routen «Na Dis Na», «Grittibänz» und «Breakdance». 
 
4.5.2016 – Chrigu Schlumpf hat saniert: «Räubereggä» (7b+), «Countdown» (7a+), «Don Guerra» (7a) und «Schützenfest» (7a)!

46 Hintisberg
Bitte benutzt den Parkplatz im Wald, wo sich auch das WC befindet! Danke

49 Engelhörner
Engelhörner
Achtung Wegelagerer an der Strasse ins Rosenlaui!!
Eine neue Zahlstation versperrt dem Autofahrer die Einfahrt ins Rosenlaui und verlangt eine Gebühr von 8Fr./Tag Dies muss aber nur bezahlen wer sein Auto im Rosenlaui abstellt (denn es handelt sich beim genauen Hinschauen um eine Parkiergebühr)!
Wer darum z.B. mit dem Auto zur Rychenbachalp hochfährt um den Weg zur Engelhornhütte zu verkürzen, muss hier NICHTS bezahlen, sondern nur wie gewohnt, die Taxe von 15Fr. für die Strasse und Parkplatz der Alp Rychenbach. Taxe Lösen entweder auf der Alp Rychenbach, bei der Abzweigung an der Brücke bei der Alp Gschwantenmad oder im Rest./Hotel Kaltenbrunnen.

Liebe Grüsse und einen tollen Klettersommer wünscht Euch
Patrik Müller, Lausen

51 Mittagfluh
 
23.5.2016 - Die ganze Route «Durststrecke» wurde durch Christian Bleuer und Stefan Irniger totalsaniert und mit INOX-Zwischenhaken und Ständen ausgestattet.
 
Die Route «Heidi mier weidi…» wurde im Juni 2014 nach Steinschlag durch Peter Schoch und Franziska Hold saniert!

55 Gerstenegg
 
15.10.2015 - In den Routen «Momo» und «La Strada» sind etliche Haken flachgedrückt, so dass diese nicht mehr mit einer Express geklinkt werden können. Die defekten Haken werden nächsten Frühling ersetzt.

56 Räterichsbodensee
 
11.8.2014 – Aktualisiertes Topo von «Toni» / «Weisser Germer» auf den Seeplatten

58 Bächlital
 
Der gesamte Sektor D «Platten» wurde 2012 durch P. Berger und A. Palitzsch (SAC Albis) saniert!
 
Route «Bächlichilbi»: Falsche Bewertung im Beschrieb, korrekt wäre 4b (4a obl.)
 
Bei der Route «Super Bohrmaschine» werden nur die ersten 3. SL geklettert (4. SL nicht saniert) 
4b (4a obl.) (vgl. Topo)
 
Die Route «Bohrer vergessen» wurde um 1 SL verlängert (vgl. Topo
 
Weiter wurde die Alplistocküberschreitung saniert Topo