St-Triphon ***
St-Triphon, die alte Dame der Waadtländer Klettergärten, ist äusserst beliebt bei Jung und Alt, Anfänger und Profi sowie Kletterer und Zuschauer. Der ehemalige Steinbruch ähnelt einer antiken Arena mit kleinen Wänden zum Klettern. Das Gelände ist sehr familienfreundlich und fast schon idyllisch. Leider haben die Massen dem Fels arg zugesetzt, besonders die einfachen Routen sind stark abgegriffen! François Nicole machte 2009 mit der Begehung seines Langzeitprojekts «Amazonie» (Vorschlag 9a) von sich reden. Es dauerte 8 Jahre bis die Linie 2017 durch Nils Favre erstmals wiederholt wurde. Ein neuer Tritt sowie eine neue Lösung für den Ausstieg machen die Route etwas einfacher. In
den letzten Jahren wurden weitere Projekte befreit: dem Routinier aus dem Oberwallis, Patrik Aufdenblatten, gelang 2019 die Erstbegehung der «Combinazione» (9a), welche die schwierigsten Abschnitte der Routen
«Le sort s’acharne» und «Amazonie» kombiniert. Dylan Chuat, die «Young Gun» aus dem Unterwallis, bescherte dem Gebiet mit «Un bel été» (9a) die bisher schwierigste Route. St-Triphon ist perfekt mit dem ÖV erreichbar.
News zum Gebiet
6.11.2023
Im extrem WEST Band 1, Seite 215 sind bei der Route 59 «Pythagore» die Angaben vertauscht: 6c geht rechts herum, 7a geht «tout droit», also geradeaus!